Für Wifesharer ist es das höchste der Gefühle, die eigene Frau mit anderen Männern
zu teilen. Ihm bereitet es sehr große Lust, seine Frau mit einem anderen Mann beim
Sex zu sehen oder davon zu wissen, dass SIE gerade Sex mit einem anderen Mann hat.
Dabei empfindet er keine Eifersucht und nimmt auch gerne mal an dem Treiben teil.
Was die Frau des Wifesharers betrifft: Sie mag es, die Lust frei auszuleben und
ist in Sachen Sex offen für alles. Sie mag es gern zu Dritt, ist aber auch einem
echten Gangbang gegenüber nicht gerade abgeneigt. Wifesharer mögen es gar nicht,
dass die eigene Frau eine emotionale Bindung zu einem anderen aufbaut. Die genaueren
Unterschiede zwischen Wifesharing und Cuckold erklären wir im folgenden Text.
Oftmals wird von Leuten Wifesharing mit Cuckolding verwechselt. Die beiden Spielarten haben jedoch nur das gemeinsam, das bei beiden Spielarten die Frau Sex mit anderen Männern hat oder haben kann. Der typische Cuckold ist je nach Ausprägung eher devot veranlagt. Die Frau des Cuckolds hat beim Sex die dominante Rolle und bestimmt was sie macht und vor allem was der Cuckold macht. Der Cuckold findet es erregend, wenn die Frau einen oder mehrere feste Lover hat und zu diesen auch eine engere Bindung aufbaut. Teilweise geht das so weit, dass der Cuckold keinen Sex mehr mit seiner Frau hat und diese ihn keusch hält. Der Cuckold nimmt von sich selbst oftmals an, dass er einen sehr kleinen Penis hat und seine Frau nicht befriedigen kann. Daher wünscht er sich einen sehr gut bestückten Lover für seine Frau. Hier setzt auch die bewusst gewollte Erniedrigung an. Sie wirft ihm vor, dass er einen kleinen Schwanz hat und dass der Lover sie besser befriedigen kann. Beim Cuckolding gibt es auch noch weitere Extrem-Phantasien wie die Fremdschwängerung oder sogar die Amputation der Hoden, auf die wir hier aber nicht näher eingehen. Mehr zu diesem und anderen Themen gibt es auch in unserem Wifesharing Forum.
Viele Männer denken fälschlicherweise, dass es sich bei den Wifesharern oder Cuckolds um herkömmliche "Swinger" handelt. Das ist absolut nicht so. Bei den Wifesharern und Cuckolds spielen Dinge wie Demütigung, dominantes und devotes Verhalten, Kontrolle und bedingungsloses Vertrauen eine Rolle. Bei den Swingern hingegen steht der Spaß für den Augenblick im Vordergrund. Hier geht es jedoch um langfristige Beziehungen, um das Spiel mit Gefühlen und der Lust und nicht um das schnelle Rein und Raus. Man sollte genau im Vorfeld wissen, worauf man sich als Mann bei einer solchen Beziehung einlässt. Jetzt möchten wir kurz auf die Klassifikationen eines Cuckolds eingehen.
Cuckold Klassifikationen und Bezeichnungen
Was ist ein C1? Was ist S und
was bitte ein WM? All diese Begriffe liest man immer wieder in diversen Foren und auf Seiten
zum Thema Cuckold und Wifesharing. Wir möchten ein wenig Licht ins Dunkel der Abkürzungen
bringen und euch die wichtigsten Begriffe kurz und knapp erklären. Dazu gehören: L (der Lover),
WM (Wifesharer Master), S (Swinger), WS (Wifesharer), C1 (der einsteiger Cuckold), C2 (der
typische Cuckold) und der C3 (der durch und durch Cuckold). Da wir den Lover und auch den Wifesharer
hier ausführlich behandelt haben, widmen wir uns den anderen Begriffen.
WM (Wifesharer Master) - Der Dominante Wifesharer
Der domainante Wifesharer unterwirft sich nicht der Frau und ist auch nicht darauf bedacht,
ausschließlich ihren Lustgewinn zu steigern. Er hat durchaus Sex mit anderen Frauen neben ihr.
Er führt seine Frau gern anderen Männern oder auch Gruppen vor. Teilweise muss sie sogal als
die „Nutte" fremde Männergruppen befriedigen. Trotzdem geschieht dies alles im beiderseitigem
Einverständnis. Die Vorlieben des dominanten Wifesharers sind daher auch im Bereich BDSM, NS
und Gruppensex zu suchen.
C1 (der einsteiger Cuckold)
Der C1 steht durchaus darauf, seine Partnerin mit anderen Männern zu teilen und sich diesen
auch ein wenig zu unterwerfen. Er und die Frau verstehen das Cuckolding aber mehr als ein Spiel.
Bei einem C1 kommt es seltener vor, das sie sich mit einem anderen Mann alleine trifft. Der C1
nimmt oftmals aktiv am Sex mit anderen Männern teil. Beim C1 ist das Cuckolding also mehr als
Rollenspiel zu verstehen, welches auch nach dem Sex beendet ist. Veränderungen in der Beziehung
gibt es so gut wie keine.
C2 (der typische Cuckold)
Im Leben des C2 wird das Spiel aus sexueller Selbstbestimmung der Frau und daraus resultierenden
Lustgewinn für ihn mehr sichtbar. Bei einem C2-Paar hat sie durchaus einen oder mehrere feste Lover.
Der C2 hat keinerlei Einfluss darauf. Beim Sex hat der C2 nichts zu sagen, entweder bestimmt sie oder
ihr Lover das Geschehen. Der C2 lässt sich gerne von seiner Frau dominieren. Zeitweise kann es vorkommen,
dass er keinen Sex mehr mit seiner Frau hat.
C3 (der durch und durch Cuckold)
Das Leben eines C3 wird fast ausschließlich durch seine Partnerin bestimmt. Sexuellen Kontakt
zwischen ihm und ihr gibt es schon so gut wie gar nicht mehr. Teilweise wird er durch seine
Partnerin über Strecken oder komplett Keusch gehalten. Er lässt sich bis zum maximum dominieren
und genießt das. Man spricht auch von „Never-Inside". Bei einem C3 kann es auch zu Dingen wie
Fremdschwängerung oder totaler Keuschhaltung kommen. In ganz extremen Fällen sogar zu einer
freiwilligen Entfernung der Hoden.
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